Was, wenn Top mal schlecht drauf ist?

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Themenersteller
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15. Apr

Was, wenn Top mal schlecht drauf ist?
Hallo,
jeder, möchte ich behaupten, hat mal eine Phase, in der er/sie "schlecht drauf ist", um nicht zu sagen, an irgendwas zweifelt (an sich, dem Job, der Beziehung zu anderen Menschen...), vielleicht auch oberflächlich grundlos traurig ist oder einfach unterkuschelt.
Was ich mich frage: Wie geht ihr damit um, wenn ihr Top seid oder es euer Top ist? Muss Top immer stark, selbstbewusst, Herr/Dame der Lage sein, oder kann Top sich auch mal fallen lassen, schwach sein und einfach nur in den Arm genommen werden wollen?
Verliert Top damit seine/ihre Integrität, nimmt man ihn/sie danach anders wahr oder gar nicht mehr ernst? Ich rede hier nicht zwingend von einer normalen festen Partnerschaft (Ehe etc.). Was, wenn es sich zum Beispiel "nur" um eine Spielbeziehung handelt?
Bin gespannt auf eure Beiträge.
LG
B_thory
 
 
15. Apr

Was ist wenn der TOP mal schlecht drauf ist?
Dann hoffe ich ,
ist er besser drunter......


*gg* *kaffee* *hutab* *rotfl*


PS: Kotzeimer daneben stellen, sonst gibbet ne Sauerei
 
 
15. Apr

Warum muß immer alles in eine Schublade gesteckt werden.

Auch die Beziehung zwischen Dom und Sub, egal auf welcher Basis, ist immer noch eine Beziehung zwischen 2 Menschen, mit Gefühlen und Bedürfnissen.

Und meiner Meinung nach sollte / muß es auch zwischen Dom und Sub immer mal Zeiten auf Augenhöhe geben, wo man einfach nur Mensch ist.
Denn auch das schafft Tiefe und Verbundenheit zwischen Dom und Sub.
Danke29x
 
 
15. Apr

Nun, Top ist doch in erster Linie ein Mensch! Und was wäre ich für eine Sub/Partnerin, wenn ich dafür kein Verständnis hätte?
Ich reduziere mein Gegenüber jedenfalls nicht nur auf seine Neigung, ebenso wie ich nicht auf meine Neigung reduziert werden möchte.

Mein verstorbener Dom hat in meine Armen geweint, ich habe ihn zu Hause bis zum Tode gepflegt, er ist in meinen Armen qualvoll erstickt! Trotzdem habe ich alles getan um IHM seine Würde als Mensch und Mann zu erhalten und er war bis zum letzten Atemzug mein Geliebter und Dom!
Sorry, klingt jetzt sehr theatralisch, aber ich denke, jeder versteht die Aussage, die damit verbunden ist. Und ich denke, mehr brauche ich zu diesem Thema nicht zu sagen *g*
Danke35x
 
 
15. Apr

Ein Herr/Top/Dom what ever, ist auch nur ein Mensch, der mit Wasser seine Eier kocht *lach*

Eine Sub/Sklavin ist auch DAFÜR da...das sie ihn unterstützt, ihm ein "Nest" bietet, indem er sich wohl fühlen kann...Was ist schlimm daran für den Herrn da zu sein, er ist doch auch für einen da *g*
 
 
15. Apr

Egal ob Dom oder Sub, wir sind alle Menschen. Ich finde aber genau das gehört auch zu der "Beziehung" gegenseitig zu erfassen welchen "Mode" Dom oder Sub gerade haben. Ich finde nicht das Top dabei sein Ansehen oder Selbstbewußtsein verliert weil er mal "unterkuschelt" ist. Ich finde es festigt die Bindung und den Kanal den beide zueinander haben sollten. Sub ist ja für mich auch nicht nur ein Stück willenloses Fleisch.. Ganz im Gegenteil.
 
 
15. Apr

Hallo? Ein Top ist auch nur ein Mensch und keine Maschine!

Wenn ich oder wir unterwegs sind in der Szene, sehe ich meinen gegenüber immer als erstes als Mensch an.

Scheinbar gibt es Menschen die das gegenüber als Maschine ansehen...... Das sind dann die Menschen mit denen ich nicht kann.

Meiner bekommt genaus so seine Massage und Streicheleinheiten. Täglich. Ohne BDSM Bezug. Was ist auch schlimm daran?

Wenn man es allerdings ausschließt, ist das halt so. Aber nicht meins.

Ich bin Mensch und will einen Mensch. Keine eiskalte Maschine.
 
 
15. Apr

Jeder ist doch mal nicht ganz so gut drauf, warum sollte dann gleich die Integrität flöten gehen?
In einer Spielbeziehung schalte ich beim Treffen aber um. Es müsste schon ein sehr grobes privates Ereignis sein, dass mir ein "Umschalten" nicht möglich macht.
 
 
15. Apr

Da sein
Ich führe eine spielbeziehung seit vielen Jahren. Mit meinem Dom habe ich Höhen und Tiefen erlebt...egal wen es von uns betraff der andere war immer für den anderen da. Und für mich ist er immer noch der selbe...es hat sich nichts für mich verändert wenn auch mein Herr mal eine Schulter gebraucht hat. Er ist genau so stark für mich wie immer....ich finde es klasse wenn er mich mir anvertraut...den es zeigt von Stärke....für mich hat sich nie etwas verändert.
 
 
15. Apr

Top ist "schlecht drauf"
Ich sehe das wie nevsgib und VelvetSteel. Auch ein dominanter Mensch/Top/Herr/Herrin ist erstmal Mensch.

Wer als Sub ihn als "Übermensch" sieht, sollte sich mal Gedanken machen, ob das überhaupt leistbar ist.

Andererseits sollte Top/Herr/Herrin sich so im Griff haben, dass er/sie in "schlechten Phasen" nicht ungerecht oder zur "Heulsuse" wird - ich erwarte da schon ein gehöriges Maß an Selbstdisziplin von jemanden, der andere dominieren und disziplinieren will. Aber ernste (Lebens-) Krisen sollten ihm zugestanden sein.
Konrad
 
 
15. Apr

In erster Linie ist hier der Mensch im Vordergrund. Es ist schließlich Authentizität gewünscht und nicht Schauspielerei.

Top darf/soll auch schwach sein können/dürfen.

Erst in der Schwäche eines Menschen erkennt man seine Stärke.

Der ewig Starke zeigt dadurch nur die Verdrängung der eigenen Schwäche.
 
 
15. Apr

Das ist für mich ganz einfach: Raus aus dem Gefälle und schon kann man sich wunderbar um seinen Liebsten kümmern; mit ihm besprechen, was los ist, ob er Hilfe braucht oder meine Anwesenheit genügt.
Das geht aber nur mit Kommunikation. Einen mürrischen, quengelnden, beleidigenden oder distanzierten Menschen kann ich nicht ernst nehmen. Da bröckelt die Souveränität und auch mein Verständnis. Und auf Dauer die Zuneigung.

Jemand, der krank ist, oder müde, traurig, vielleicht unsicher aufgrund neuer Lebenssituationen oder was auch immer, ist trotzdem mein Top. Da verliert sich nix. Solange er mit mir darüber spricht und nicht alles mit sich selbst ausmacht und ich seine schlechte Laune als Konsequenz tragen muss.

Ich bin ja auch nicht immer Miss Superdevot und hab' Situationen, in denen ich Dinge anpacken, delegieren, entscheiden muss. Da verliere ich doch auch nicht mein sub-sein...
 
 
15. Apr

Wie im Leben auch...
Es gibt gute und schlechte Zeiten. Ganz gleich ob Sub, Sklavin, Angestellte im Job oder Ehefrau.
Ist Herr, Partner oder Vorgesetzter einmal neben der Spur, sollte man versuchen solide zu sein und nicht nur Ruhe in sich finden, sondern diese möglichst auch auf die Person auszustrahlen.
Nur weil man eine Neigung besitzt, gibt man möglichst nicht (zumindest die Fähigkeit auf) die eigene Selbstständigkeit ab. Ich betrachte mich als passiven Part als eine möglichst umfassende Unterstützung meines Tops, sofern gewünscht.
Das bedeutet eben auch ganz "unsubbig" das Ruder nehmen, mal die Zähne zusammen beißen, die Situation als Frau und Gefährtin annehmen. Mir ist egal, ob ich dann schmuse, tröste, Kekse backe oder dem Guten erkläre, er soll sich gefälligst zusammenreißen und seine cojones aus der Handtasche nehmen.
Das zentrale Element ist das Wohl meines Gefährten. Im Notfall und je nach Dynamik mit sehr klaren Worten. *floet*
 
 
15. Apr

In meinen Augen (Sub schreibt) darf auch ein Herr/Top mal seine schwachen Momente haben. Wie wohl jeder „normale“ Mensch hat auch er mal Probleme oder Sorgen. Warum soll er dann nicht von seiner Sub in den Arm genommen werden? Das ist menschlich und untergräbt in meinen Augen auch nicht seine Dominanz. Da ja jede BDSM Beziehung (auch nur Spielbeziehung) eine Sache des vertauens ist, kann ein Dom das nicht besser zeigen als sich auch mal in die Arme seiner Sub zu geben und dabei das Wissen und Vertrauen zu haben, dass dies seiner Dominanz keinen Abbruch tut.
 
 
15. Apr

Ich als Dom
Habe einen Ehemann und männlichen sub.
Natürlich habe auch ich mal so eine Phase oder Momente, in denen ich schwächer bin als sonst. Grundsätzlich bin ich aber auch eine sehr emotionale Gefühlsduslerin! Trotz alle dem, haben beide Respekt vor mir als Mensch und dem was ich tu und bin! Ich bin auch nur ein Mensch, der auch mal "Schmuseinheiten" braucht! Würden sie beide mich dann nicht mehr ernst nehmen, wo würde das hinführen? Meine dominanten und sadistischen Neigungen sind doch trotzdem vorhanden und das nicht zu knapp. Es gab vor kurzem eine Situation, in der ich einfach nicht das starke Bedürfnis so wie sonst hatte meine Neigungen auszuleben. Also gab es nur "normalen" sex! Der trotzdem von mir gelenkt wird, immer! Da verlang ich dann einfach, daß man sich ausgiebig mit mir beschäftigt und mich verwöhnt. Eine Art kuscheln für mich. Das tat mir sehr gut und alle hatten ihren Spass und ihre befriedigung.

Liebste Grüße Femme 🖤
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