Sub: Renitenz oder Unvermögen?

 
Themenersteller
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4. Feb

Sub: Renitenz oder Unvermögen?
Hallo ihr lieben und nicht so lieben,

Ich brauche mal einen Rat von euch in einem Fall in dem ich gerade nicht weiter weiß.

Und zwar geht es darum das ich neben meiner 24/7 Sklavin eine Sub habe.
Diese Sub ist zum allerersten Mal Sub und hatte vorher keinerlei Berührungen mit BDSM, außer dem was sie von meiner Sklavin und mir kennt. Ergo hat sie schon erlebt was BDSM sein kann.

Nachdem diese Dame zugestimmt hat meine Sub zu sein, wir ihre und meine Tabus durchgegangen sind und die Grenzen abgestimmt haben, musste ich feststellen das sie irgendwie nicht so wirklich das tun wollte was ich verlangt habe. Die Aufgaben sind nicht erfüllt worden und soetwas wie grundsätzliche Verhaltensregeln sind absolut und vollkommen ignoriert worden.

Ich dachte mir das sie vielleicht nicht so wirklich weiß was ich von ihr erwarte und ob sie vielleicht sogar gar nicht weiß was sie ist.

Also habe ich sie zu mir zitiert und ihr einige Fragen gestellt.
Zum Beispiel:
„Was ist deiner Meinung nach eine Sub?“
„Was ist für dich ein Herr?“
„Bist du bereit dazu das dein Herr dich zu jeder Zeit herzitieren kann und dir Aufgaben stellen kann?“
...

Die Beantwortung dieser Fragen waren allesamt anstandslos und meinem Empfinden nach richtig beantwortet. Also war ihr durchaus klar das ich die Sub in ihr zu jeder Zeit, im Rahmen der Möglichkeiten, abrufen kann und ihr zu jeder Zeit Aufgaben stellen kann die sie dann auch zu erfüllen hat.

Desweiteren habe ich ihr auch klar gemacht, wenn sie Fragen hat soll sie mir die stellen, genauso wenn ihr was auf dem Herzen liegt. Ich habe ihr deutlich gemacht das Ehrlichkeit und Kommunikation (gerade weil sie absolute Anfängerin ist) essentiell notwendig sind.
Aber sie stellt keinerlei Fragen, noch wird viel kommuniziert.

Auch nach einer Session redet sie nicht viel darüber, sie öffnet sich nicht wirklich und lässt mich dadurch nicht wissen was in ihr vorgeht, und was das erlebte in ihr auslöst.
Da kommt nur ein war gut alles ok. Mehr nicht.

Von den Antworten her war sie theoretisch eine Sub wie sie im, nicht vorhandenen, BDSM-Buch steht.
Im Anschluss habe ich für Sie einen Vertrag für ein D/S- Verhältnis aufgesetzt den sie anstandslos unterzeichnet hat!
(Mir ist bewusst das es viele gibt denen diese Verträge zuwider sind oder die als sinnfrei empfunden werden. Ich sehe das sogar ähnlich, dennoch habe ich es getan um ihr vor Augen zu führen was ich von ihr erwarte...)

Allerdings werden dennoch weiterhin sämtliche Aufgaben und Befehle ignoriert oder übergangen, ich bekomme absolut inakzeptable Antworten die teilweise sogar patzig sind. Also alles in allem so gar nicht subbig sind. Als Ausrede für die Nichterfüllung der Aufgaben kommen die verschiedensten Dinge wie „kaputt von der Arbeit, „bin müde“, „muss meine Wohnung putzen“ etc. (Wir wohnen ja nicht zusammen).

Genauso wenn sie hier ist, dann hat sie immer was... mal ist es der Rücken, dann die rote Pest, dann ist die rote Pest ja erst vor nem Tag zu Ende gegangen...


Mir erweckt es schon den Anschein das Madame der Meinung ist das sie nur dann Sub ist wenn Sie Lust drauf hat und das Ganze als Spiel betrachtet, obwohl ich ihr klar gemacht habe, dass das für mich alles andere als ein Spiel ist und mir sehr wichtig!
Dazu sollte erwähnt sein das wir sehr sehr gute Freunde sind und uns aneinander einiges liegt.

Ich definiere ihr Verhalten sogar schon als Topping from The Bottom was für mich absolut inakzeptabel ist.
Allerdings ist es äußerst schwierig zwischen meiner Arbeit, ihrer Arbeit, meinem Kind (5 Monate) und meiner Sklavin eine Spagat zu betreiben und Sub an den Haaren zu mir zu ziehen. Zusätzlich glaube ich, dass das in gewisser weise sogar gar nicht förderlich wäre, wenn ich direkt den absoluten Holzhammer hervor hole und sie damit vertrimme bis sie blutet... (das ist jetzt metaphorisch und sehr sehr überspitzt formuliert und dient nur als Verdeutlichung!!!)

Nun bin ich an dem Punkt angekommen wo ich nicht weiß ob ich dran bleiben soll oder das Thema aufgeben sollte.
Testet sie nur ihre Grenzen aus oder ist sie vielleicht absolut nicht in der Lage Sub zu sein?
Braucht sie vielleicht mehr Anleitung oder verarscht sie mich wo ich daneben stehe?

Diese Fragen richten sich hier an alle dominanten und alle devoten, denn ich hätte gern beide Seiten gehört.

Was soll ich tun?

Ich bitte um sachdienliche Posts und nicht um Belehrungen die nichts mit dem Thema zu tun haben. Zusätzlich wünsche ich das es höflich und nett bleibt!

Liebe Grüße
Master Nephin
 
 
4. Feb

Darf ich fragen...
... wie Du auf ihr Verhalten reagierst?
Sprichst Du an, was Dich stört?
Massregelst Du sie für ihr Fehlverhalten?
Wenn ja: Wie?
Hast Du schon mal irgendjemanden ausgebildet oder erzogen?

Markus
 
 
4. Feb

Hallo Kollege!
Es scheint mir, dass ihr Zwei ein Kommunikationsproblem habt. Sender und Empfänger harmonisieren nicht wirklich. Als verantwortungsvoller "Führer" ist es an Dir, die unterschiedlichen Kanäle zu aktivieren und zu erkunden, wie Du sie erreichst.
Zum Anderen scheint sich für mich ein hierarchisches Problem aufzutun. Hast Du evtl. Schwierigkeiten, von ihr als Autorität wahrgenommen zu werden? Wunsch und Wirklichkeit streben oft von einander weg. Hier biete ich Dir ein entsprechendes Training an. Es kann nicht sein, dass die Sub über Dich macht erlangt.
Grüße vom
Gentlemanausdu
 
 
4. Feb

Wer nicht will soll es bleiben lassen .....

Ich erkenne aus Deinem Text keine gegenseitige Empathie und Seelennähe.

Bei ihr scheint Gleichgültigkeit hinzuzukommen. Sonst hätte sie mit Begeisterung am Vertrag mitgewirkt und sich nicht was vorsetzen lassen.

Vergiss sie!

Und Du sei stets mit dem Herzen und der Zuneigung dabei.

Meine Empfehlung als Unwissender aus der Distanz des Internets.
 
 
4. Feb

Schiebt beide mal das ganze SM Gedöns beiseite. Kocht was, öffnet eine Flasche Wein und redet darüber.

Frag sie, wie sich die Momente angefühlt haben.
Frag sie ob sie glücklich war.
Frag sie, warum sie in bestimmten Situationen aus dem Rollenspiel ausbrach und stattdessen platziert wurde.


Wenn Sie es schafft dir in den Momenten zu sagen was in ihr vorging, dann könnt ihr weiter am SM Affärensetting basteln.

Manchmal muss es einfach erst auf der zwischenmenschlichen Ebene ordentlich sein, bevor man führen, befehlen, erniedrigen oder benutzen darf. Und manchmal muss man emotional aufgeräumt sein, bevor man geführt, erniedrigt, benutzt werden kann.

Good luck.
 
 
4. Feb

Ich habe Dein Posting jetzt nur mal überflogen und mir drängt sich der Verdacht auf das ein paar Punkte im argen liegen.

1. für die Sub ist es mehr ein Rollenspiel.
2. Du bist mit Ihr auf Grund Deiner Situation überfordert, weil Du einfach zu viel auf dem Zettel hast.
3. Ihr passt nicht wirklich zusammen.
 
 
4. Feb

hm.. ich hab ne andere Frage..
du hast eine 24/7 Sklavin..
und du schreibst die Sub muss Aufgaben erfüllen ..
machst du zwischen den beiden einen Unterschied ? eben dass die Sub nicht 24/7 funktionieren muss oder behandelst du das ähnlich ^^
 
 
4. Feb

Da ich
Weder Dich, noch Deine Sub kenne, kann ich hier nur von mir ausgehen.

Vielleicht hilft es Dir, vielleicht nicht.

Die erste Frage, die sich mir gestellt hat, ist ob Du evtl. ohne es zu merken oder zu wollen einen Anspruch an sie stellst, der einer „Anfängerin“ nicht gerecht wird.
Immerhin bist Du ja auch eine 24/7 Beziehung mit Deiner Sklavin gewöhnt.

Dann frage ich mich, ob eure Freundschaft vielleicht zu viel Einfluss nimmt auf euer d/s-Leben.
Der Bslance-Akt zwischen guter Freund und Herr ist eben nicht so sehr einfach.

Und - wie reagierst Du auf ihre Nachlässigkeit?
Hast Du es durchgehen lassen?
So dass sie „gelernt“ hat, daß es keine große Bedeutung hat?

Was ihr Inneres angeht, ein Tagebuch welches sie für Dich führt kann helfen Einsicht in sie zu gewinnen..
Du kannst ja entscheiden, was darin aufgeführt werden soll.
Oder auch ein tägliches Ritual, welches sie erinnern soll, welche Rollen ihr in dem Machtgefüge habt.

Sind nur ein paar spontane Gedanken aus Sicht einer devoten...
 
 
4. Feb

Da stellen sich mir ...
... Fragen über Fragen: Was ist sie für ein Mensch, was hat sie für einen Hintergrund, wie alt ist sie bzw. was hat sie insgesamt an Lebenserfahrung, lebt sie in einer Beziehung oder ist sie Single, hat sie Kinder, inwieweit sie sie vielleicht psychisch deviant, wie ist generell ihre Kommunikationsfähigkeit ... und noch viele, viele Fragen mehr.

Einen Menschen, eine Frau nur nach ihren "Sub"-Eigenschaften und nach ihrem subjektiv geschilderten verhalten als "Zweitsub" von der Ferne zu beurteilen halte ich für sehr vermessen und wird m.E. weder dem Menschen noch der Situation gerecht.

LG Black owns purple (m)
 
 
4. Feb

Ich denke das keine Basis vorhanden ist.
Sie nimmt dich nicht als ihren Herren war.

Ja sagen, aber wissen was es bedeutet ist auch noch ein Unterschied. Gerade am Anfang braucht man viel Führung und vor allem Vertrauen
 
 
4. Feb

Es ist natürlich schwierig bis unmöglich die Situation zu beurteilen, solange man nur eine Seite hört.
Ich gehe mal davon aus, dass sie grundsätzlich schon Lust hat Deine Sub zu sein (wobei sich mir da beim Lesen auch Zweifel beschlichen).
Wenn Du ein Gespräch auf Meta-Ebene meiden möchtest, würde ich folgendes tun.

Sei ein bißchen wie der kluge König des kleinen Prinzen, der den Sonnenaufgang immer dann befiehlt, wenn es der rechte Zeitpunkt dafür ist. *zwinker*
Gib ihr keine Aufgaben mehr außerhalb der Zeit, in der ihr Euch seht. Ich persönlich mag diese Fernlenkung auch überhaupt nicht und empfinde jede Aufgabe neben meinem Beruf und meinem Alltag als absolut lästig und unsinnig. Ich finde da muss man einen Faible für haben oder nicht.

Dafür nimm sie konsequent und unnachgiebig in die Pflicht, wenn ihr zusammen seid.
Vielleicht liebt sie den Rausch des Augenblicks und ist nicht der Typ für langes Nachsinnen und mag kein Fazit ausarbeiten, vielleicht ist sie eher der "praktische" Typ.

Wobei sie da sicher in der Minderheit ist. Gerade zu Beginn einer solchen Affäre durchtosen einen doch sehr viele widersprüchliche und intensive Gefühle, die eigentlich nach Besprechung verlangen.

Vielleicht holt sie sich - ganz frech - auch nur ihren bdsm-sexuellen Kick bei Dir und ist sich anschließend selbst genug.
Das wäre dann aber wirklich unverschämt....emanzipiert für eine Sub.
 
 
4. Feb

Lieber TE
DU hast sooo viele Aufgaben/Rollen in deinem Leben (Vater, Ehemann, Ernährer/Arbeitnehmer/Herr eine 24// Sklavin).... und erwartest, dass SIE jederzeit abrufbar ist?
(provokant ausgedrückt, wenn Du mal 30 min Zeit hast, hat sie zu funktionieren? Und bist DU jederzeit für SIE erreichbar/ansprechbar?)

DU hast ein Leben... SIE aber auch.... und ja, eine Sub ist nach der Arbeit nun mal müde... und hat auch einen Haushalt zu versorgen!
Und sorry, eine Anfängerin gleich so mit "Vollsklavinnen-Regeln" zu "knebeln"... ist nicht gerade empathisch.
Vielleicht solltest Du mal etwas mit Deinen Ansprüchen zurück fahren. *zwinker*
Denn langsam an die Rolle heran führen ist m.E. doch anders. Auch wenn Du wirklich alles super erklärt hast! Aber die Umsetzung geht nun mal nicht von heute auf morgen im Kopf.... man braucht auch Zeit in die Rolle hinein zu wachsen.
 
 
4. Feb

Er schreibt...
Also ich finde du hast schon ziemlich viel getan. So viel Geduld hätte ich nicht gehabt...und es beendet. Du hast die Parameter mit ihr besprochen und es herrschte anscheinend Einvernehmlichkeit. Und sie zeigt Dir mit jedem Mal, dass sie das nicht interessiert. Ich werte jetzt nicht, ob Du das Ganze richtig angegangen bist. Da habe ich eine ganz eigene Auffassung dazu.

Sorry, entweder es passt oder es passt nicht. Ich würde mir sowas nicht weiter antun...
 
 
4. Feb

Also in meinem Kopf entsteht folgendes Bild:
Du stellst dir Sub so vor (A).
Ihr sprecht darüber, sie sieht es wie du.
Ihr seid euch einige: (A)

Sie verhält sich aber nicht (A), sondern (B).

Fällt ihr die Diskrepanz auf?
Falls ja: Was sagt sie dazu?

Andere Frage:
Ist es im direkten, gemeinsamen Beisammensein auch so?
Ist sie dann auch (B) oder zeigt sie dann (A)?
 
 
4. Feb

Ist sie mit 24/7 vielleicht einfach überfordert?

Also, wenn ich Abends müde von der Arbeit nach Hause komme, habe ich auch nicht die Energie noch Aufgaben zu erfüllen.
Das ist ihr als Anfängerin vielleicht nicht so klar, was das alles wirklich bedeutet.
Sie will das zwar, weil es sich so toll anhört, aber in der Realität klappt das dann nicht.

Liebe Grüße

Dina
 
 
4. Feb

Vielleicht wurde ja einfach nur bei dem ganzen Sub und Herr gedrusel mal "vergessen" das es sich dabei um eine ganz normale Frau handelt die Vielleicht einen Mann nichts Herr_iges abgewinnen kann,und von daher völlig überfordert ist mit dem aufgezwungenen Sub sein müssen/wollen Gefühl.
 
 
4. Feb

Reden hilft
Grenzen müssen klar definiert sein. Ansonsten darf ich von einer Sub absoluten Gehorsam erwarten sonst setzt es Strafe.
Aber du scheinst ein ungutes Gefühl zu haben. Vielleicht stimmt einfach die Chemie nicht.
Räumt das mit einem offenen Gespräch außerhalb des Rollenspiele aus....oder geht neue Wege. Erteile ihr Redeerlaubnis während der Session...und mach ihr unmissverständlich klar das Ungehorsam konsequent bestraft wird...aber das sollte Sie eigentlich wissen.
 
 
4. Feb

So aus der Ferne betrachtet…
…würde ich auch auf Schlafzimmer sub tippen,was auf keinen Fall negativ bewertet ist…
Ich finde es voll in Ordnung,wichtig ist halt nur das beide Seiten dieses Ziel gewählt haben - was hier nicht so scheint…

Möglich wäre auch,dass ihr Verhalten die Konsequenz aus deiner fehlenden Konsequenz,ihrem Verhalten gegenüber ist…

Möglich wären bestimmt auch viele andere Dinge…

Du solltest mit ihr reden…
Ohne Machtgefälle…!!!
Erklär ihr was dich belastet, was du erwartest , was du verlangst , was du dir wünschst und das gleiche sollte sie auch tun…
Und gib ihr zeit zu nachdenken…

Viel Glück…


HvM


P.s. höre nicht auf den Schreiber…
 
 
4. Feb

Dies alles finde ich sehr logisch und rational betrachtet.

Durchdacht, klar 'verhandelt' und definiert.

Jedoch... Ist BDSM nicht vor allem Gefühl?

Ich hatte selbst öfter Kontakt zu Herren, die mir klar sagten, das und das erwarte ich, das sind die Regeln, ich bin dominant, du bist devot und damit sind die Voraussetzungen geschaffen.

Allerdings - wann ist Hingabe echt? Wann ist Unterwerfung mehr als ein Wort oder eine Geste?

Wenn in mir das Verlangen, auf die Knie zu sinken, so stark ist, dass es gar keine Alternative mehr gibt. Wenn mein Gegenüber mich berührt, mich kennt und eben diese Saite in mir zum schwingen bringt- die die Melodie der Sklavin singt.

Ich habe durch deinen Text den Eindruck, solches Verlangen ist nicht vorhanden. Vielleicht möchte sie einfach ein wenig ausprobieren, sich umschauen und sehen wo es hin geht? Wäre dies so schlimm?
Ich glaube nicht. Es ist doch auch Zeichen von Vertrauen zu dir.
 
 
4. Feb

Ich glaube, die Schwierigkeiten liegen aber darin, dass das, was sagt und das, was sie tut, offenbar nicht deckungsgleich sind.

Und DAS finde ich wirklich schwierig zu lösen, denn dann kann man gar nicht auf jemanden eingehen, wenn er A sagt und B macht.
 
 
4. Feb

Eine letzte Aufgabe
@MeaCara
Ich frage mich, wie ihr euch kennengelernt habt. War es bei einem BDSM-Event? Dann müßte sie ja erste Berührungspunkte mit der "Szene" haben. Ich würde ihr eine letzte "Aufgabe" geben: Sie soll zu einem Event gehen, wo "Subbies" unter sich sind. Dann wird sie auch von anderen Frauen erfahren, was es heißt, "Sub" zu sein. Was sagt denn Deine Frau zu dem Verhalten der "Zweitfrau"?

Ansonsten frage sie einfach mal, ob sie einfach nur Lust hat, gespankt zu werden (dann ist die "Renitenz" nur das Vorspiel für die Züchigung) oder möchte sie wirklich "topping from the buttom" machen. Wenn Du es nicht willst, dann mußt Du es ihr auch sagen.

In jedem Fall lese ich aus den Zeilen heraus, daß Du unglücklich bist. Das solltest Du Deiner "Sub" sagen. Wenn sie Empathie zeigt, dann gib ihr eine Chance. Ansonsten vergiß sie einfach. Du hast eine tolle Frau und ein Kind, da brauchst Du solche Spiele nicht wirklich.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph
 
 
4. Feb

So langsam artet das hier in ein Sub-bashing aus! *wuerg*
 
 
4. Feb

Chrido76:
Ansonsten vergiß sie einfach


Also sie soll Empathie zeigen, aber du schlägst ansonsten vor, besonders scheiße zu sein?!

Warum kann man nicht formulieren, dass es dann nicht zu passen scheint?!
Dass man unterschiedliche Vorstellungen zu haben scheint?
Dass es einem schwer fällt, unter diesen Umständen einen guten Weg zu finden?
 
 
4. Feb

VelvetSteel:
So langsam artet das hier in ein Sub-bashing aus! *wuerg*
1. Weil?
2. Ist das schlimmer als der Versuch von Dom-Bashing?

Aus der Ferne kann ich dazu nix sagen...
Aber es erscheint mir eine Diskrepanz zu bestehen zwischen "Wissen" und "Verstehen"...

Ihr kennt euch doch schon ewig - geht mal nen Schritt zurück, zerreißt den Vertrag und fangt von vorne an...

Manchmal muss man sehr weit zurück gehen um neu anzusetzen - das ist eben ab und an besser als auf marodem Unterbau weiter zu machen...

Eine "Schuld" gibt es vmtl. nicht wirklich auf nur einer Seite...
 
 
4. Feb

Lieber Master Nephin,

meinem Gefühl beim Lesen deines Textes nach überlagern sich verschiedene Ebenen, die sehr für Unklarheit sorgen. Bevor Kommunikation da "erfolgreich" und für beide verständlich ist, könnte aufräumen helfen.

Theorie (Vertrag) und Praxis gehen nicht immer Hand in Hand. Selbst wenn (bei ihr) der Wunsch danach vorhanden sein sollte, kommt ihr vielleicht einfach das praktische Leben (aufräumen und co) in die Quere und verhindert manches. Das dürfte normal sein.

Reden macht nur Sinn, wenn sie ausspricht, was sie empfindet. Damit scheint es ja ein Problem zu geben, welches auch immer. Da könnte es Sinn machen, dass du hinschaust und hinterfragst, was sie meinen könnte. Schwierig wird es, wenn Gefühl und Verstand auseinander driften. Etwas Ähnliches hat ja bereits jemand geschrieben. Letztlich wird sie sich so verhalten, wie ihr Gefühl es ihr im jeweiligen Moment sagt. Was ja auch gut ist.

Noch dazu kennt ihr euch sehr gut. Könnte sein, dass das für das angestrebte Konstrukt eher hinderlich als förderlich ist. Sie kennt dich zu sehr auch in anderen Kontexten, wenn ich das richtig verstanden habe. Die sind ihr wesentlich vertrauter, als was ihr anstrebt.

Alles in allem hilft meiner Erfahrung nach grundsätzlich am besten, die Grenzen über die eigenen Grenzen (in dem Fall deine) zu stecken und konsequent danach zu handeln. Wenn du zwanghaft und zwangsweise versuchst, sie zu etwas zu bringen, was sie selbst nicht wirklich will (z.b. weil sie sich damit nicht gut fühlt), wird das kaum klappen und auch euer sonstiger Kontakt könnte schnell darunter leiden. Ist die Frage, ob du das auf's Spiel setzen würdest. Sei konsequent und entziehe dich ihr in der Rolle, die sie ja vermeintlich haben möchte. Bleib trotzdem erreichbar für sie. Als Dom dann allerdings nur, wenn sie sich auch wie Sub verhält. Sonst halt nicht. Auch kein Zwischending ... einfach binär *zwinker*

Jemand hat geschrieben, dass sie ihre Rolle vielleicht auch einfach "nur" im Sexuellen genießt. Das wäre ja auch ok. Dann bist du allerdings mit "jederzeit" (abrufbar etc.) vollkommen daneben. Da steht ihr Alltag zwischen und es kann nicht funktionieren.
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