![]() | 23. Dezember 2011 Arbeit - Dominanz hi @ll, die Qualität katalysierender Demut, Erniedrigung, Erziehung, sowie Benutzung ist m.E. sehr individuell zu betrachten... unterschiedliche Vorstellungen ließen hier bestimmt viel Diskusionsstoff zu... aber bei einem dürfen wir uns sicher sein... dass es Arbeit macht... engagierte DOMs/TOPs investieren Zeit, Kraft und Kreativität in ihre(n) sub/dev... dazu habe ich folgende Frage... in wie weit gebt Ihr Euch Mühe... in welcher Zeitintensität... stößt Ihr auch mal an Eure Grenzen... wie sieht es mit Eigenmotivation aus... schenken Euch Eure(n) sub/dev genügend Feedback... gibt es Dankbarkeit und in wie fern... hier würden mich auch die Äußerungen der devoten Fraktion interessieren... wie sie es sehen... welche verbalen und nonverbalen "Herzlichkeiten" schenkt ihr dankbar Euren Herrschaften... vg aussersich |
![]() | 23. Dezember 2011 Weia... Also meiner Ansicht nach ist alles ein geben und nehmen... Emotional, Zeit, das verschwimmt alles, ist niemals messbar: Gewinnen beide Energie aus dem Zusammensein ist alles gut... Ist es Arbeit wenn man beim "Arbeiten" schon Energie erhält, mehr als man ver"arbeitet"? Da ist es keine Frage mehr des wie viel, wie intensiv... Verliert jemand Energie ist es Zeit über einen anderen Weg nachzudenken... Aber irgendwie aufzählen, einordnen, bewerten: viel zu subjektiv... Und bei Emotionsdingen eh totaler Quark... Wer dort anfängt aufzurechnen hat sich schon verrechnet... ...oder betreibt das Spiel als Job |
![]() | 23. Dezember 2011 Drehbuch Ich mache mir sicher hin und wieder Gedanken über etwas neues .... Aber Arbeit ist das nicht !! Ganz im Gegenteil ich grinse sogar dabei wenn mir irgendwelche Nickellichkeiten durch den Kopf gehen ... Ich gehe aber schon gar nicht mit einer Art Drehbuch los ....das Ganze kann so nicht laufen denn mal ist ihre Verfassung sehr gut und manchmal ist sie ehr weniger belastbar ...... Und Dankbarkeit ... sie steht mitten in ihrem Gesicht Und natürlich sind die "normalen" Umgangsformen ihrerseits selbstverständlich |
![]() | 23. Dezember 2011 Aus Sicht einer sub Meiner Meinung nach profitieren doch Dom und sub gleichermassen....oder zumindest sollte es so sein. Wir nehmen und geben mit einer Selbstverständlichkeit ohne dagegenzuhalten wer wieviel Zeit wofür verwendet hat. Meine Dankbarkeit zeigt sich sicher nicht nur im Spiel und dem erwähnten "grinsen" sondern sie zeigt sich sicher auch im alltäglichen und zu jeder Zeit. Es ist eine Symbiose die sich ganz ohne Arbeit oder immensen Zeitaufwand selber erhält. Eine selbstverständliche Ergänzung im Spiel wie auch im normalen Alltag. Sicher stoesst man auch mal an seine Grenzen. Aber oftmals besteht auch darin eine Herausforderung von Zeit zu Zeit solche Grenzen zu verschieben. Hier ist dann auch sicher mal die Tagesform entscheidet. Aber manchmal wird eine Grenze auch überschritten um meinem Herrn Freude zu bereiten und oftmals stelle ich fest, die Überschreitung war gut und hat beiden Freude bereitet und daraus resultiert sicher auch wieder ein Ausdruck von Dankbarkeit. Und so wie Dom sich Gedanken zum Spiel macht, macht subbi sich Gedanken, was sie anzieht, sie achtet darauf sich schoen zu machen, einfach weil sie weiß, dass es ihrem Herrn gefällt. Auch dies ist eine natürliche Form der Dankbarkeit. Die sub von Visage_deux |
![]() | 23. Dezember 2011 Auch wenn ich ein leise unter Tränen gehauchtes "Danke" immer als Wertschätzung verbuche, sehe ich die größte Geste der Dankbarkeit im Nachspiel. So, wie ich mich im Vorfeld fordere und mir Gedanken mache, versuche eine Synthese aus bisher Erlebtem, sowie Gewünschtem und meinen eigenen Neigungen zu erlangen, erwarte ich als Zeichen der Dankbarkeit, daß mein Gegenüber im Nachhinein mit mir spricht, sich austauscht. Die Akzente und Bemühungen wahrnimmt und auch hervorhebt. So sehe ich im Nachgang, was von dem ankam, was ich "mitteilen" wollte. Das ist mitten im Spiel nicht möglich und wäre imho auch zuviel verlangt. Mehr Wertschätzung ist nicht möglich,...denke ich. |
![]() | 23. Dezember 2011 Ich schliesse mich Seasonal an. Ich danke indem ich mich mitteile, zeige wie ich fühle, was ich denke. Und da ich keine ausgeprägte Plappertasche, dafür umso mehr eine Vielschreiberin bin, meist nicht direkt während etwas passiert, sondern danach. Gerne eben auch schriftlich, weil ich mich da oft besser ausdrücken kann, die feineren Worte finde. Ich danke, indem ich mich seelisch öffne und er durchaus auch merken darf, dass ich ihn anhimmle, ihm aber auch ehrlich sage, wenn es mir mit etwas nicht gut geht. Und ich danke auch mal mit einem neuen Paar Schuhe oder einem neuen Korsett. "Geschenke" die dann uns beiden zu Gute kommen |
![]() | 23. Dezember 2011 ... "geben und nehmen" - gefällt mir... jeder auf seine Art und Weise... ja und was Arbeit betrifft, hätte ich etvl. anders benennen können... nur, sollten wir es nicht negativ betrachten... das als meine Bitte... auch möchte ich nichts bewerten und aufzählen... und genau dieses subjektive interessiert mich... Eure Erlebnisse bzgl. des Feedbacks... übrigens, auch ein DOM darf/sollte Dankbarkeit zollen... ich freu mich über die ersten Statements... aussersich |
![]() | 23. Dezember 2011 der eine kann ohne den anderen nicht auch wenn Arbeit, Zeit und dgl investiert wird - so geben sich beide viel und sie nehmen voneinander Ist es doch ein Spiel zu zweit und nicht allein Domme/Dom kann nur so gut sein/so weit gehen, wie Sub/Sklavin/Sklave es zulässt Sub/Sklavin/Sklave kann nur so weit geniessen wie Domme/Dom sie/ihn führt. Ein einseitiges Spiel isr für alle unbefriedigend Die kleinen Gesten - Blicke - Worte ein Danke von beiden Seiten sind - so wie auch die grossen (zB Umarmung, inniger Kuss) |
![]() | 23. Dezember 2011 wenn du .... ... sowas als belastung betrachtest und in der zeit abrechnen willst die du "investierst" dann solltest du überlegen ob du nicht lieber arbeiten gehst, da kannst du das dann besser monetär ausdrücken. |
![]() | 23. Dezember 2011 @Con_Sequenz das sehe ich auch so... aber darum geht es nicht... ich sollte nochmal nachdenken, ob ich mich kommunikativ zu uneffektiv ausgedrückt habe... aussersich |
![]() | 23. Dezember 2011 @ aussersich Ehrlich gesagt frage ich mich manchmal ob manche Leute aus Prinzip durchs Forum forsten und nach eventuellen Zweideutigkeiten suchen, die sie negativ auslegen können... Ich habe das in deinem ET nirgendwo gelesen oder so verstanden, dass dich die "Arbeit" als Dom belastet... Ich finde man sollte auch mal differenzieren, Arbeit muss nicht unangenehm sein, arbeiten heißt ja nur etwas leisten und als Leistung empfinde ich es schon, immer wieder kreativ zu sein und sich etwas neues auszudenken. Das es mir gleichzeitig ein angenehmer Zeitvertreib ist, das steht ja auch einem anderen Stück Papier... Also bitte liebe JC'ler legt doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Insofern, als Antwort: Ich investiere unterschiedlich viel Zeit in die Vorbereitung einer Session, vieles fällt mir nebenbei ein, hier beim Tippen oder unterwegs. Manchmal setze ich mich aber auch gezielt hin und plane etwas besonderes, dann lasse ich es auch soviel Zeit kosten, wies eben kostet und stoße dabei sicherlich auch das ein oder andere Mal an meine Grenzen. Das tue ich aber durchaus gern. Dankbarkeit erfahre ich in dem Moment in dem mein Sub sich mir hingibt, weiteres ist nicht nötig auch wenn ich mich gewiss über weiteres freue. Ich selbst danke meinem Sub für seine Hingabe, eben mit der Zeit die ich investiere und mit gelegentlichen besonderen Events oder kleinen Geschenken als Symbol des Voranschreitens unserer (Spiel-)Beziehung. LG Die Lady |
![]() | 23. Dezember 2011 hmmm...ob Fragen beantworten wohl vorweihnachtlichen Stress abbaut? Es ist einen Versuch wert. dazu habe ich folgende Frage... in wie weit gebt Ihr Euch Mühe... Ich habe ihn gerne, ergo - fällt es mir leicht achtsam mit ihm zu sein. Die Fantasie fliest recht gut zwichen uns...Es fühlt sich nicht mühevoll an. in welcher Zeitintensität... so wie es sich gut anfühlt für beide, und beide noch Luft zum Atmen haben und Zeit für ein jeweils eigenes volles Leben. Im Rahmen meines Verwantwortungsfetisches gibt es aber einen flexiblen, immer freien Zeitpunkt für dringende Angelegenheiten für ihn. Der nicht zwingend genutzt werden muss. Umgekehrt brauche ich diesen Zeitpunkt nicht. stößt Ihr auch mal an Eure Grenzen... Ich bin ein intensiver Mensch, natürlich stoße ich auch an meine Grenzen. Daher gibt es in meinem Leben ja auch nur Menschen die selbst ein volles Leben haben und keine Dauerbespaßung benötigen oder wollen. So kann ich auch immer wieder auftanken. wie sieht es mit Eigenmotivation aus... wie meinen? schenken Euch Eure(n) sub/dev genügend Feedback... Er kommuniziert fließend, in Sprachen die ich verstehe und auf einer emotionalen Frequenz die auch meine ist. Also - ja. gibt es Dankbarkeit und in wie fern... sicher gibt es die. Ich bin sehr dankbar, dass es jetzt und hier so ist wie es ist. Und am Ende...wie war nochmal die Frage? Die Antwort ist - Zuneigung |
![]() | 23. Dezember 2011 @lady nein es belastet keineswegs... allein schon die Vermutung wäre unlogisch... habe doch nur im ET erwähnt, dass es Arbeit macht... und genau das hast Du soeben auch formuliert... also, wird es Dich auch nicht belasten... und ich lese es in Deinen Ausführungen nicht heraus... kommt vielleicht immer darauf an, wer es schreibt? danke für Dein Posting aussersich |
![]() | 23. Dezember 2011 @ aussersich Meiner Erfahrung nach kommts immer darauf an wer's liest und wie's gelesen wird... Hier im Forum wird sich oft um Formulierungen geschlagen obwohl doch klar sein müsste/sollte/ist, worum es geht... LG |
![]() | 24. Dezember 2011 Arbeit? Ja, ich muss sagen , dass ich die "Ausbildung eines Sub oder Sklaven durchaus als Arbeit verstehe. Allerdings ist für mich Arbeit nicht gleich mit "beschwerend"oder "unangenehm" definiert, sondern ist durchaus lustvoll. Allerdings auch mit Aufwand verbunden. Dom hat ja Sub immer einen Schritt vor, plant Szenarien, lässt Sub im Unklaren, hat manchmal Überraschungen parat..... Und v.a. sollte Dom wissen, welchen Entwicklungsschritt Sub vor sich hat, wohin er/sie Sub führen will. Dom zeichnet sich dann als solche/r aus, wenn Dom mehr Übersicht hat, Sub "lesen" kann. Also weiss Dom auch, was Sub braucht und wo Grenzen vielleicht verschiebbar oder überwindbar sind. Hier ist die Kreativität von Dom gefragt, wo kann Dom einhaken, um Sub dahin zu bringen, wo Sub selbst erkennt, wo noch eine unbekannte Facette ist, wo er oder sie sich noch entwickeln können und wo dann noch mehr Tiefe und Nähe genau aus dieser Situation entstehen. etrangere12 |